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Presseaussendung
VAT-Karré:
"Logische Entscheidung des Kartellgerichts stoppt
Marktmissbrauch der Telekom Austria
Utl:
Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT)
begrüßt das Ende der
Wettbewerbsverzerrung bei TA-Grundgebührsystem
(TikTak-Tarif)
Wien,
am 19. März 2004 - "Die Entscheidung des
Kartellgerichts, dass die Telekom Austria ihr
Grundgebührensystem ändern muss, ist
logisch und kommt nicht unerwartet. Wir sehen
unsere Argumentation voll bestätigt und
begrüßen es, dass dem Marktmissbrauch
der TA ein Riegel vorgeschoben wird. Auf welcher
Grundlage die Regulierungsbehörde das
Tarifsystem genehmigt hatte, war für uns
ohnedies von Anfang an nicht nachvollziehbar,
erklärte heute VAT Präsident DI Romed
Karré. Damit würde dieser Missbrauch
der marktbeherrschenden Stellung der TA endlich
abgestellt. Die Entscheidung sei auch ein Sieg
für die mehr als 1 Million Kunden der
alternativen Telekom-Netzbetreiber, die durch die
Abschaffung des Minimumtarifs der Telekom Austria
eine Preisteigerung von 21% hinnehmen mussten, ohne
dafür mehr Leistung zu erhalten. Dazu
Karré: Umgekehrt hat die TA auf diese
Art ungerechtfertigte Mehreinnahmen von über
30 Millionen Euro erzielt, mit denen sie
Gratisleitungen für ihre KundInnen
quersubventioniert. So gesehen ist das geforderte
angemessene Bußgeld, das im Übrigen in
das Budget des Finanzministers fließt,
für dieses wettbewerbswidrige Verhalten mit
500.000 Euro eher symbolisch zu verstehen.
Entscheidend ist aber letztlich die Tatsache, dass
die Telekom Austria als marktbeherrschendes
Unternehmen mit seiner Attacke auf den Wettbewerb
keinen Erfolg gehabt hat, Karré
weiter, der abschließend noch das engagierte
und rasche Vorgehen von
Bundeswettbewerbsbehörde und Kartellgericht
würdigte.
Vorgeschichte
Anlass für die Auseinandersetzung zwischen
den alternativen Telekom-Anbietern und der
marktbeherrschenden TA war die zwangsweise
Grundgebühr-Tarifumstellung hunderttausender
Kunden durch Abschaffung des Minimumtarifes durch
die Telekom Austria. Dieser Vorgang war, obwohl von
der Telekom-Control Kommission genehmigt, aus Sicht
der alternativen Betreiber wettbewerbswidrig, weil
nun im neuen Tarifschema der Endkunde bei Wahl der
niedrigsten Grundgebühr automatisch
Gesprächsminuten von der TA mitkaufen mussten.
Mitglieder des VAT haben daraufhin eine
erfolgreiche Beschwerde bei der
Bundeswettbewerbsbehörde eingebracht, die dazu
geführt hat, dass diese einen Antrag beim
Kartellgericht stellte, der zur vorliegenden
Entscheidung führte.
VAT
Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT) hat seit seiner Gründung im Jahr 1997
maßgeblich zur Schaffung fairer und
wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen für
die neuen Betreiber beigetragen und agiert als
umfassende Interessenvertretung der Branche. Die
dem Verband angehörenden Unternehmen erzielen
pro Jahr insgesamt 1,7 Milliarden Euro Umsatz in
der Sprachtelefonie. Von den neuen Betreibern
wurden in den letzten Jahren rund 6000
Arbeitsplätze in Österreich geschaffen
und ca. 3,5 Milliarden Euro investiert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich
bitte an:
Dipl.Ing. Romed Karré, UTA Telekom AG
Donau-City-Straße 11, 1220 Wien
Telefon: +43 1 9009 3300
E-Mail: romed.karre@uta.at
Dr. Lothar Roitner, Geschäftsführer des
VAT
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 588 39-12
E-Mail: roitner@vat.at
Mag. Thomas Faast
Öffentlichkeitsarbeit
Forum Mobilkommunikation
Mariahilfer Straße 37-39
A-1060 Wien
Tel.:
+43 1 588 39 44
Fax: +43 1 586 69 71
e-mail: faast@fmk.at
http://www.fmk.at
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