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Presseaussendung
eTel-CEO
Dr. Achim Kaspar neuer Präsident des VAT
Wien,
am 6. September 2004 - Nach dem Ausscheiden des
bisherigen VAT-Präsidenten DI Romed
Karré hat der VAT-Vorstand am vergangenen
Freitag einen neuen interimistischen
Präsidenten gewählt: Dr. Achim KASPAR,
CEO des alternativen Telekom-Betreibers eTel
Austria AG, übernimmt die Präsidentschaft
bis zur regulären Jahresgeneralversammlung des
VAT (Verband alternativer Telekom-Netzbetreiber) im
November 2004, in der die VAT-Mitglieder
turnusmäßig einen neuen Präsidenten
für die Funktionsperiode 2005/2006 wählen
werden.
"Bei der Schaffung fairer Rahmenbedingungen
für alle Marktteilnehmer kommt dem VAT
gegenüber den Regulierungsstellen und
Behörden und gegenüber dem bisherigen
Monopolisten Telekom Austria große Bedeutung
zu", erklärt Dr. Achim Kaspar anlässlich
seiner Wahl zum Präsidenten des VAT, "daher
ist es mir ein großes Anliegen, diese
verantwortungsvolle Aufgabe insbesondere vor dem
Hintergrund aktueller Entwicklungen mit dem
gebotenen Engagement anzutreten.
Zwtl.: Schaffung fairer Rahmenbedingungen
für alle Marktteilnehmer
So verfolgt der VAT unter anderem die
Entscheidungsentwürfe des Telekom-Regulators,
aufgrund derer in einzelnen Teilmärkten des
Mietleitungs- bzw. Festnetzbereiches sämtliche
Verpflichtungen, denen die Telekom Austria derzeit
noch unterliegt, aufgehoben werden sollen, mit
großer Sorge. "An der Richtigkeit dieser
Ansicht des Regulators hat nun auch die
Europäische Kommission ernste Zweifel
angemeldet und ein Einspruchsverfahren
eingeleitet", erklärt der neue
VAT-Präsident, "wir begrüßen das
Einschreiten der Europäischen Kommission und
erwarten ein Umdenken der RTR."
Zwtl.: Kaspar: "Wer zahlt, muss auch
kontrollieren können"
Die Ansicht der Regulierungsbehörde, dass auf
einigen Teilmärkten im Telekombereich bereits
effektiver Wettbewerb herrsche, sei nicht zuletzt
aufgrund der vorhandenen Marktdaten nicht
nachvollziehbar. Bedenken bestehen weiters in Bezug
auf die fehlende Kontrollmöglichkeit im
Hinblick auf die Verwendung der Beiträge der
alternativen Betreiber. "Wer zahlt, muss auch
kontrollieren können", so Kaspar. Dabei sieht
sich der VAT auch durch einen Beschluss des
Verfassungsgerichtshofs bestätigt, der
konkrete verfassungsrechtliche Bedenken gegen die
derzeitige Regelung hegt, weil die alternativen
Telekombetreiber zwar für die Finanzierung der
Regulierungsbehörde aufkommen müssen,
jedoch keinerlei Kontrollrechte haben. Diese
Forderung des VAT wurde bereits mehrmals an den
Telekom-Minister herangetragen, wobei eine
offizielle Reaktion bis dato noch aussteht.
Zwtl.: Intensivierung des Dialogs
gefordert
"Es bestehen nach wie vor gravierende Mängel
im System, die nur im Dialog mit den alternativen
Betreibern positiv im Hinblick auf den
Wirtschaftsstandort Österreich und die
zukunftsfähige Weiterentwicklung des
österreichischen Telekommarktes im
internationalen Wettbewerb beseitigt werden
können", betonte Kaspar.
Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT) hat seit seiner Gründung im Jahr 1997
maßgeblich zur Schaffung fairer und
wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen für
die neuen Betreiber beigetragen und agiert als
umfassende Interessenvertretung der Branche. Die
dem Verband angehörenden Unternehmen erzielen
pro Jahr insgesamt 1,7 Milliarden Euro Umsatz in
der Sprachtelefonie. Von den neuen Betreibern
wurden in den letzten Jahren rund 6000
Arbeitsplätze in Österreich geschaffen
und ca. 3,5 Milliarden Euro investiert.
Foto des neuen Präsidenten downloadbar
unter www.feei.at
Für weitere Informationen wenden Sie sich
bitte an:
Dr. Achim Kaspar, eTel Austria AG
Pressestelle eTel Austria AG, Frau Pia Pausch,
mobil 0699 105 10008
Dr. Lothar Roitner, Geschäftsführer des
VAT
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 588 39-12
E-Mail: roitner@vat.at
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