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Presseaussendung
eTel-CEO
Dr. Achim Kaspar als Präsident des VAT
bestätigt
Utl:
.: VAT fordert konsequentere Schaffung von fairen
Rahmenbedingungen
Wien,
am 26. November 2004 - Knapp drei Monate nach
seiner erstmaligen Wahl wurde Dr. Achim Kaspar im
Rahmen der Generalversammlung des Verbandes der
Alternativen Telekom-Netzbetreiber (VAT) als
Präsident für die Funktionsperiode
2005/2006 einstimmig bestätigt.
Anlässlich seiner Wahl betonte Achim Kaspar,
dass der VAT weiterhin konsequent für die
Schaffung von fairen Rahmenbedingungen für
alle Marktteilnehmer sowohl gegenüber den
Behörden und Regierungsstellen als auch
gegenüber dem Ex-Monopolisten Telekom Austria
(TA) eintreten werde. Kaspar verwies in diesem
Zusammenhang auf Erfolge des heurigen Jahres, wie
beispielsweise die Entscheidung des
Kartellgerichts, aufgrund der die TA ihr
Tarifsystem ändern musste. Weiters wurden in
der VAT-Generalversammlung DI Günter
Ottendorfer/T-Mobile und DI Norbert Wieser/Tele2
als Vizepräsidenten gewählt. Dem
VAT-Vorstand gehören neben dem Präsidium
noch die Herren Mag. Alfred Pufitsch/COLT, Berthold
Thoma/Hutchison 3G, Jørgen Bang-Jensen/ONE,
Michael Krammer/tele.ring an.
Zwtl: Kaspar fordert Ende der Benachteiligung
für alternative Anbieter
"Die Telekom Austria stellt sich gegenüber der
Regulierungsbehörde immer wieder als Verlierer
der Liberalisierung dar, allerdings beweisen ihre
jüngst veröffentlichten Zahlen des 3.
Quartals 2004 - laut TA-Eigendefinition "eines der
besten Quartalsergebnisse seit dem Börsegang"
-, dass der Ex-Monopolist keineswegs unter den
neuen Marktbedingungen leidet", betonte Kaspar und
forderte in diesem Zusammenhang ein Ende der
Benachteiligung der alternativen Anbieter im
Breitbandmarkt. Seit Monaten werde mit den
alternativen Anbietern um die bis dato fehlende
Marktdefinition gerungen auch die darauf
aufbauende Auferlegung von regulatorischen
Vorabverpflichtungen durch die
Regulierungsbehörde fehle nach wie vor. Die
alternativen Netzbetreiber würden dadurch
zunehmend bei der Planung und Entwicklung neuer
Produkte eingeschränkt, so Kaspar.
Zwtl: Fehlende Marktdefinition am
Breitbandsektor unterstützt quasi-Monopol der
TA
Innovative neue Angebote der
alternativernTelekom-Netzbetreiber werden auf diese
Weise verhindert: Es können zwar aufgrund
bestehender Vereinbarungen mit der TA Produkte
angeboten werden, allerdings nur innerhalb jener
Grenzen, die die TA (etwa bezüglich der
Bandbreite) selbst bestimmt. Die Folge ist, dass
auf dem relativ neuen ADSL-Markt die TA schon
wieder mit ca. 80% Marktanteil quasi als Monopolist
agiert. "Unter dem Aspekt, dass die TA einen
weiteren Ausbau ihres Breitbandmarktanteils
anstrebt und dies sogar als strategisches Kernthema
in ihrem Zielimage verankert hat, ist das ein
äußerst bedenklicher Zustand", verleiht
Kaspar der Forderung des VAT an die
Regulierungsbehörde Nachdruck, hier endlich
aktiv zu werden.
Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT)
Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT) hat seit seiner Gründung im Jahr 1997
maßgeblich zur Schaffung fairer und
wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen für
die neuen Betreiber beigetragen und agiert als
umfassende Interessenvertretung der Branche. Die
dem Verband angehörenden Unternehmen erzielen
pro Jahr insgesamt 1,7 Milliarden Euro Umsatz in
der Sprachtelefonie. Von den neuen Betreibern
wurden in den letzten Jahren rund 6000
Arbeitsplätze in Österreich geschaffen
und ca. 3,5 Milliarden Euro investiert.
Für
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Achim Kaspar, eTel Austria AG
Pressestelle eTel Austria AG, Frau Pia Pausch,
mobil 0699 105 10008
Dr. Lothar Roitner, Geschäftsführer des
VAT
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 588 39-12
E-Mail: roitner@vat.at
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