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Presseaussendung
Breitbandmarkt:
Österreich verliert international an Boden
Utl:
VAT fordert die nach wie vor ausständige
Marktanalyse der RTR ein
Wien,
am 28. Oktober 2005 Als besorgniserregend
bezeichnet Achim Kaspar, Präsident des
Verbandes Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT),
die Ergebnisse der aktuellen Broadband-Scorecard,
die halbjährlich von der ECTA (European
Competitive Telecommunications Association)
veröffentlicht wird. Österreich ist in
diesem EU-weiten Breitbandranking um
drei Plätze auf Platz acht
zurückgefallen. Die ECTA nennt als
Hauptgründe für das schlechtere
Abschneiden unseres Landes die bereits seit zwei
Jahren fehlende Marktanalyse des
österreichischen Breitbandsektors bzw. die
damit in Verbindung stehenden regulatorischen
Vorabverpflichtungen für den
Ex-Monopolisten, sieht sich Präsident
Achim Kaspar in seiner, bereits oftmalig zu diesem
Versäumnis der heimischen
Regulierungsbehörde geäußerten
Kritik bestätigt. Die alternativen Anbieter
haben in den vergangenen zwei Jahren wiederholt auf
eine rasche Implementierung der entsprechenden
regulatorischen Maßnahmen gedrängt, da
man erkannt habe, wie wichtig diese Voraussetzungen
für eine Forcierung des Ausbaus an Angeboten
am Breitbandsektor
seien.
Breitbandmarkt leidet unter fehlendem
Wettbewerb
Ohne die entsprechenden regulatorischen
Rahmenbedingungen sind die Alternativen Anbieter
massiv in ihrer Wettbewerbsfähigkeit
angeschränkt. Es können zwar aufgrund
bestehender Vereinbarungen mit der TA Produkte
angeboten werden, allerdings nur innerhalb jener
Grenzen, die die TA (z.B. bei der Bandbreite)
selbst bestimmt. Neue innovative Produkte von
Seiten der Alternativen Anbieter werden so
verhindert. Die Folge ist, dass die TA im
DSL-Bereich mit bereits wieder ca. 68% Marktanteil
agiert. Der fehlende Wettbewerb schädigt auf
Dauer eine erfolgreiche, d.h. auch für Kunden
attraktive Entwicklung des österreichischen
Breitband-Marktes, erklärt der
VAT-Präsident die Konsequenzen und fordert
gleichzeitig die Regulierungsbehörde auf,
endlich durch den Abschluss des Verfahrens und
durch die Auferlegung entsprechender
Vorabverpflichtungen für eine erfolgreiche
Marktliberalisierung am Breitbandsektor
einzutreten.
Alternative Anbieter befürchten
wirtschaftliche Standortnachteile für
Österreich
Die neuerliche Kritik der alternativen Anbieter
basiert auf der aktuell veröffentlichten
Broadband-Scorecard der ECTA. Im Rahmen dieser in
regelmäßigen Abständen
veröffentlichten Berichte zur Entwicklung des
EU-weiten Breitbandmarktes analysiert die
europäische Vertretung der Alternativen
Telekomanbieter die Fortschritte beim
Breitbandausbau, bzw. ob die dafür
nötigen wettbewerbsrechtlichen
Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene gegeben
sind. Laut ECTA Präsident Roger Wilson ist ein
fairer, marktfördernder Wettbewerb nur
möglich, wenn er durch eine entsprechende
Regulierung sichergestellt wird. Die heimische
Regulierungsbehörde riskiert somit durch ihr
Versäumnis der Analyse des Breitbandmarktes
ein weiteres Zurückfallen unseres Landes im
EU-Vergleich, was sich letztendlich auch negativ
auf den Wirtschaftsstandort Österreich
auswirken wird. Der VAT fordert daher, für den
schnellwachsenden Breitbandsektor für alle
Marktteilnehmer rasch faire regulatorische
Rahmenbedingungen zu schaffen, schließt
VAT-Präsident Kaspar seine Ausführungen
ab.
Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT)
Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
hat seit seiner Gründung im Jahr 1997
maßgeblich zur Schaffung fairer und
wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen
für die neuen Betreiber beigetragen und agiert
als umfassende Interessenvertretung der Branche.
Die dem Verband angehörenden Unternehmen
erzielen pro Jahr insgesamt 1,7 Milliarden Euro
Umsatz in der Sprachtelefonie. Von den neuen
Betreibern wurden in den letzten Jahren rund 6000
Arbeitsplätze in Österreich geschaffen
und ca. 3,5 Milliarden Euro investiert.
Für
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Achim Kaspar, eTel Austria AG, Präsident
des VAT (CEO eTel Austria AG)
Pressestelle eTel Austria AG, Frau Pia Pausch,
Mobil: +43 699 105 10008, E-Mail:
p.pausch@pauschpr.at
Mag. Ute Rabussay, stv. Geschäftsführerin
des VAT
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 588 39-30
E-Mail: rabussay@vat.at
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