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Presseaussendung
eTel-Vorstand
Dr. Achim Kaspar als Präsident des VAT
bestätigt
Utl:
Faire Rahmenbedingungen fördern Dynamik des
Telekommunikationssektor
Wien,
am 24. November 2005 eTel-Vorstand Dr. Achim
Kaspar wurde im Rahmen der Generalversammlung des
Verbandes der Alternativen Telekom-Netzbetreiber
(VAT) als Präsident für eine weitere
Funktionsperiode einstimmig bestätigt.
Anlässlich seiner einstimmigen Wiederwahl
strich Achim Kaspar die hohe volkswirtschaftliche
Bedeutung der Liberalisierung des
Telekommunikationssektors für den
Wirtschaftstandort Österreich hervor und
betonte, dass es daher auch weiterhin das oberste
Ziel des VAT sein müsse, sich konsequent
für die Schaffung von fairen Rahmenbedingungen
für alle Marktteilnehmer sowohl gegenüber
den Behörden und Regierungsstellen als auch
gegenüber dem Ex-Monopolisten Telekom Austria
(TA) einzusetzen. Neben Achim Kaspar wurden in der
VAT-Generalversammlung DI Georg Mündl/T-Mobile
und DI Norbert Wieser/Tele2 als
Vizepräsidenten gewählt. Dem VAT-Vorstand
gehören neben dem Präsidium noch die
Herren Mag. Alfred Pufitsch/COLT, Berthold
Thoma/Hutchison 3G, Jørgen Bang-Jensen/ONE,
Michael Krammer/tele.ring
an.
Wettbewerb am Telekommunikationssektor muss
intensiviert werden
Der Telekommunikationssektor war in den
vergangenen Jahren von einer
überdurchschnittlichen Dynamik gekennzeichnet.
Umso wichtiger sei es, so der einstimmig
wiedergewählte VAT-Präsident, dieses
positive Wachstum auch in Zukunft zu fördern.
Der Motor für eine erfolgreiche
Entwicklung des Marktes ist entsprechender
Wettbewerb. Er ist unentbehrlicher Antreiber der
Innovation für die Entwicklung neuer Dienste
und intelligenter Lösungen, die die Kunden
erwarten. Nachhaltiger Wettbewerb kann sich
allerdings nur durchsetzen, wenn entsprechende
Maßnahmen von Seiten der Regulierung gesetzt
werden, ergänzte Achim Kaspar.
Gleichzeitig kritisierte er, dass es am
österreichischen Telekom-Sektor auch knapp ein
Jahrzehnt nach der Marktöffnung noch viel zu
viele Teilbereiche gäbe, wo Wettbewerb nicht
genügend ausgeprägt sei.
Alternative Anbieter fordern freien Zugang zum
Endkunden und zur Infrastruktur
Ohne freien Zugang zum Endkunden bzw. zur
Infrastruktur sind die alternativen Anbieter im
Wettbewerb stark benachteiligt. Im Augenblick
hält die TA mit 95% nach wie vor ein
Quasi-Monopol am Festnetz-Zugangsmarkt.
Verantwortlich dafür sind neben dem Fehlen des
Wiederverkaufs der Grundgebühr zu
realistischen Preisen die hohen Kosten für die
Entbündelung der Leitung, die für die
Alternativen wirtschaftlich nicht tragbar sind",
stellt Kaspar die unbefriedigende Situation am
Anschlussmarkt dar. Die Regulierung müsse
endlich für die Gestaltung der entsprechenden
Rahmenbedingungen in diesem Bereich eintreten.
Verordnungsentwurf der Regulierungsbehörde
gefährdet Wertkartenhandys
Die Regulierungsbehörde forderte Kaspar
anlässlich der aktuell laufenden Konsultation
einer Novelle der Einzelentgeltnachweisverordnung
(EEN-V) auf, nicht durch falsch verstandene
Regulierung das gesamte Modell des Prepaid-Handys
zu gefährden. Konkret geht es bei dieser
Novelle darum, dass Kunden mit Wertkartenhandys
einen Einzelentgeltnachweis (EEN) in Papierform
bekommen müssen. Internationale
Erfahrungswerte zeigen, dass weit weniger als 1%
der Kunden dies nutzen würden.
Demgegenüber stehen
unverhältnismäßig hohe Kosten der
Betreiber, die natürlich auf alle Kunden
umgelegt werden müssten. Weiters ergeben sich
auch massive Probleme im Datenschutzbereich
aufgrund überholter Registrierungsdaten.
Sollten einzelne Kunden zusätzlich zu den
bereits jetzt bestehenden Möglichkeiten, etwa
einer Auskunft vom Call Center, Bedarf an einem EEN
haben, so wäre aus Sicht der Alternativen
Betreiber ein solcher in elektronischer Form,
allerdings auch hier aus Datenschutzgründen
nur nach neuerlicher Registrierung des Kunden,
denkbar
Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT)
Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber
(VAT) hat seit seiner Gründung im Jahr 1997
maßgeblich zur Schaffung fairer und
wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen
für die neuen Betreiber beigetragen und agiert
als umfassende Interessenvertretung der Branche.
Die dem Verband angehörenden Unternehmen
erzielen pro Jahr insgesamt 2,4 Milliarden Euro
Umsatz aus Kommunikationsdiensten. Von den neuen
Betreibern wurden in den letzten Jahren rund 5
Milliarden Euro investiert.
Für
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Achim Kaspar, eTel Austria AG
Pressestelle eTel Austria AG, Frau Pia Pausch,
Mobil: +43 699 105 10008, E-Mail:
p.pausch@pauschpr.at
Mag. Jan Engelberger, Geschäftsführer des
VAT
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 588 39-31
E-Mail: engelberger@vat.at
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